Kulturelle Förderung





Neben den globalen Problemen war es auch seine unmittelbare Umgebung, die Heinrich Dräger sehr am Herzen lag. So engagiert sich die Stiftung noch heute in besonderem Maße für die Pflege der kulturellen Schätze Lübecks und Schleswig-Holsteins, für die Förderung von Musik, Kunst, Medizin und Landschaftsschutz.

 

Bereits zu Lebzeiten von Heinrich Dräger bezog sich die kulturelle Fördertätigkeit der Dräger-Stiftung vor allem auf die Pflege künstlerischer und kulturgeschichtlicher Zeugnisse Lübecks und Schleswig-Holsteins. Als Beispiele seien genannt die finanzielle Unterstützung der Thomas-Mann-Gesellschaft, Lübeck, die bis 1997 kontinuierlich fortgesetzt wurde, und des Buddenbrook-Hauses, die Förderung umfangreicher Ausgrabungen in der Altstadt von Lübeck, Spenden für kulturelle Einrichtungen und die Unterstützung kirchlicher Restaurierungsarbeiten.

 

Von besonderer Bedeutung für die Hansestadt Lübeck ist im Bereich der Denkmalspflege und -erhaltung auch die wiederholte Förderung des Bauvereins zum Wiederaufbau der im II. Weltkrieg zerstörten St. Petri Kirche. Des Weiteren förderte die Dräger-Stiftung mit einer großzügigen Spende den Bau der 1996 fertiggestellten Musik- und Kongresshalle in Lübeck, die für Lübeck als Musikstadt ebenfalls von herausragender Bedeutung ist.

 

Im Bereich des Landschaftsschutzes ist eines der wichtigsten Projekte der Dräger-Park. Im Jahre 1977 überreichte die Dräger-Stiftung der Stadt Lübeck diese großzügig angelegte Naherholungslandschaft mit einem speziell für Kinder angelegten Spielbereich als Geschenk. Darüber hinaus wurden in Lübeck und Umgebung andere weitläufige Grünflächen geschaffen und die Errichtung eines Landschaftspflegehofes unterstützt. Insbesondere in den Jahren 1990-1993 engagierte sich die Stiftung zudem stark beim Ausbau von Wanderwegen, wie z.B. des bis Ratzeburg führenden Uferwanderweges und des Wanderweges am Lübecker Stadtgraben.