Das Einheitsmenü

Das Projekt DAS EINHEITSMENÜ verbindet Film, Theater und Interaktion im urbanen Raum. Ein Imbisswagen wird zur Projektionsfläche für filmische Szenen und zugleich zur Bühne für Live-Interaktionen mit dem Publikum. Das Stück handelt von einer Ost-West-Familie, die am 35. Jahrestag der Deutschen Einheit ein Menü zubereitet – zwischen Humor, Missverständnissen und Reflexion über gemeinsame Geschichte.

 

  • #Kategorie: Kunst und Kultur
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Reflexion der gemeinsamen Geschichte

DAS EINHEITSMENÜ war eine 60-minütige interaktive Performance im öffentlichen Raum, die Film, Theater und Kulinarik miteinander verband. Ein Anhänger wurde bei Einbruch der Dämmerung zur Projektionsfläche und mobilen Bühne. 

 

Erzählt wurde die Geschichte eines ostwestdeutschen Paares (ER aus Lübeck, SIE aus Chemnitz) und ihrer Tochter, die am 35. Jahrestag der Deutschen Einheit ein festliches Menü für ihre angereisten Schwiegereltern aus Ost und West zubereiten wollen. Zwischen Erinnerungen, Konflikten und humorvollen Missverständnissen scheitert das geplante Menü – bis die Tochter übernimmt und einen Steckrübeneintopf kocht, ein Gericht mit Tradition in beiden Teilen Deutschlands.


Die Darstellenden traten immer wieder live aus dem projizierten Film heraus und bezogen das Publikum direkt in die Handlung ein. Realität und Fiktion verschränkten sich, Identität, Teilungserfahrung und Erinnerung wurden humorvoll, niedrigschwellig und zugleich berührend verhandelt. 

 

Zum Abschluss öffnete sich der Anhänger als Pop-Up-Restaurant: Das Publikum probierte drei Varianten des Steckrübeneintopfs (Lübecker National, Mecklenburger Wruckeneintopf, Orientalisch-vegetarisch). Essen wurde zum kommunikativen Raum und zur gelebten Begegnung.

 

DAS EINHEITSMENÜ wurde im Oktober 2025 an verschiedenen Orten in Lübeck und Travemünde aufgeführt und fand viel Beachtung. Weitere Vorstellungen sind geplant.

 

 

Das Einheitsmenü

Kollektiv UrbanProjection