Veranstaltungsreihe: "Wirtschaft für Europa - Anspruch und Wirklichkeit"

Nr. 7 "250 Tage Obama - Eine Standortbestimmung des transatlantischen Verhältnisses"


Schwarzkopf-Stiftung, Berlin, 21. September 2009

 

Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der Schwarzkopf-Stiftung.

Redner: Charles King Mallory IV, Executive Director des Aspen Institut Deutschland e.V.

Nach 250 Tagen Obama nahm Charles King Mallory eine Standortbestimmung des transatlantischen Verhältnisses vor. Sei es im Nahost-Konflikt, der internationalen Klimapolitik, dem Einsatz in Afghanistan oder der Wirtschafts- und Finanzpolitik, überall hat die neue amerikanische Administration Akzente gesetzt, die Auswirkungen auf das transatlantische Verhältnis haben.




Nr. 6 "Die EU-Agrarpolitik und Hunger in Entwicklungsländern"


Schwarzkopf-Stiftung, Berlin, 8. Juni 2009

 

Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der Schwarzkopf-Stiftung.

Redner: Julien Mousnier, Mitglied des Kabinetts der Europäischen Kommissarin für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, Mariann Fischer Boel, und Herrn Tobias Reichert, Geschäftsführer der NGO "Germanwatch"

Moderator: Dr. Cornelius Adebahr, politischer Berater, Wirtschaft am Wasserturm.

Nach Schätzungen der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat sich die Zahl der Hungernden aufgrund der zwischen 2007 und 2008 gestiegenen Lebensmittelpreise weltweit um 113 Millionen erhöht und liegt nun bei etwa 963 Millionen Menschen.

 

Unter anderem diese Zahlen haben eine intensive Diskussion über die Rolle der EU-Agrarpolitik und deren Auswirkungen auf Entwicklungsländer ausgelöst, auch wenn seitdem die Preise für Agrarprodukte auf dem Weltmarkt wieder deutlich gefallen sind. Muss die europäische Landwirtschaft produktiver werden, um die Welt zu ernähren oder trägt die EU-Agrarpolitik mit ihren hohen Subventionen für die europäischen Landwirte zu Hunger und Verarmung in Entwicklungsländern bei?




Nr. 5 "Morocco, the EU and the European Neighbourhood Policy"


Europäisches Haus, Berlin, 11. Februar 2009

 

Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der Schwarzkopf-Stiftung.

 

Redner: S.E. Mohammed Rachad Bouhlal, Botschafter des Königreichs Marokko, Dr. Marzenna Guz-Vetter, Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, Dr. Isabel Schäfer, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Freien Universität Berlin;

Moderator: Dr. Detlev Clemens, stellvertretender Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland

Gute Beziehungen zwischen Marokko und der Europäischen Union sind für beide Partner von essenzieller Bedeutung. Seit Inkrafttreten des Assoziationsabkommens am 01.03.2000 haben sich die Kontakte zwischen Marokko und der EU in allen Bereichen deutlich intensiviert. Sie haben ein klares Ziel: die Schaffung einer Freihandelszone bis 2010. Bereits heute ist die wirtschaftliche Verflechtung zwischen Marokko und der EU sehr stark: fast zwei Drittel der Exporte Marokkos gehen in die EU. Aus Sicht der Europäischen Union gibt es insbesondere hinsichtlich der illegalen Einwanderung nach Europa, der Bekämpfung des Terrorismus, der Fischereirechte und einiger Wirtschafts- und Handelsfragen Probleme, die gemeinsam gelöst werden müssen. Dabei ist abzuwarten, inwiefern die neue Initiative der Union für das Mittelmeer den Dialog zwischen der EU und Marokko noch besser fördern kann.